Hallo Leser: | Passwort vergessen?

Künstler und DJs

 

 

Niemals Aufgeben!

Vom 14. März 2009.

Tiff LaceyEine erfolgreiche Karriere ist meistens nicht das Ergebnis einer Nacht. So ist es auch bei der zurzeit sehr angesagten englischen Sängerin Tiff Lacey, die im Londoner Stadtteil Crayford als Songschreiberin und Sängerin lebt und arbeitet. Nach dem für sie die elektronische Musik entdeckt wurde, ergab sich Eins ins Andere.
[spoiler]
Die meisten Sternchen fallen schneller in der Versenkung des Vergessens wie Sternschnuppen am Nachthimmel. Paradebeispiele dafür sind immer wieder die Gewinner von diversen Castingshows wie „Deutschland Sucht Den Superstar“ oder ähnliche. Doch ich will nicht all zu weit abschweifen. Gerade, was Tiff Lacey angeht, kommt es auf harte Arbeit im Leben und Standfestigkeit an. In ihrer Jugend sang sie für die verschiedensten Rock- und Indiebands und hatte mit keiner so richtig Erfolg beziehungsweise einen erwähnenswerten Hit.

Erst als von ihrem jetzigen Manager Mark Winters in einem kleinen Club bei einer Party entdeckt wurde, wendete sich das Blatt. Er vermittelte sie in der Szene der elektronischen Musik. Als schließlich Paul Oakenfold 2002 mit ihr an einem Song namens „Hypnotise“ arbeiten wollte, dachte sie im übertragenden Sinn: „Was soll schon passieren. Ich probiere einfach etwas Neues“ und prompt war sie an ihrer ersten Nummer 1 mitbeteiligt. Und nicht nur in den USA war dieser Song ein Erfolg. Aus diesem Grund gibt es natürlich als kleinen Rückblick jetzt das Video zum diesem Song:

Paul Oakenfold – Hypnotised (2002)

Nach „Hypnotised” traten sich neue Wege wie von Geisterhand für die englische Sängerin auf. Es klopften Namen wie Andre Tannenberger (ATB), Filo & Peri, Cosmic Gate, Super 8 & Tab, Armin van Buuren oder Phynn an, die einfach ihre Stimme für viele Songs in den letzten Jahren haben wollten. Eine aufregende Zeit. Sie reiste viel, lernte die unterschiedlichsten Leute kennen, war in den unterschiedlichsten Studios und lebte ihren Traum, den sie nun über Umwegen erreichte.

Aktuell ist sie mit dem Track „Burning From The Inside“ in Zusammenarbeit von Tenishia in voller Munde. Mit wenigen Worten treffend bezeichnet: Vokale Trance der besonderen Art.

Tenishia feat. Tiff Lacey- Burning From The Inside (2009)

Ihre Inspirationsquelle für ihre Songtexte sind Geschenisse, die sie im Alltag erlebt. Sei es ihre kleine Tochter oder ihr liebevoller Ehemann. Tiff Lacey sprüht vor Ideen und hat mindestens 20 fertige Texte stets Impetus, wie sie einmal selbst in einem Interview bei trancesound.net gestand, die nur darauf warten einen passenden Beat zur Untermalung zu finden.

Nach unzähligen Tranceprojekten ist sie auch fester Bestandteil der Elektro-Pop Band Rubicon. Zusammen mit dem Produzent Huw Williams produzierte sie einen Song nach dem anderen, darunter auch „Wonderland“ auf den sie besonders stolz ist. Er ist nicht der perfekteste, aber Gesang und die Wortwahl machen ihm zu etwas besonderen, meint sie selbst. Neben diesem Song schrieb sie mit Huw Williams knapp 29 weitere, wo von schließlich elf Lieder in ihrem gemeinsamen und gleichnamigen Album „Wonderland“ 2007 erschien.

Zusammenfassend betrachtet, könnte gemeint werden, dass Tiff Lacey schon etwas froh sein kann ihren Manager Mark Winters getroffen zu haben. Doch Zufälle sind nicht alles. Tiff Lacey hat sich nie von dem beirren lassen, was sie sich in den Kopf gesetzt hatte. Gerade als weibliche Künstlerin war ihr bewusst, dass sie es fast doppelt so schwer haben wird. Dennoch setzte sie sich durch und ließ sich nicht von irgendwelchen Dummköpfen beeinflussen. Sie schrieb viele erfolgreiche Strophen für die unterschiedlichsten Songs und eine komplette Liste derer würde fast ins uferlose enden. Sie liebt Musik und drückt dies immer wieder aufs Neue mit ihrer bezaubernden Stimme aus.



[/spoiler]

Redaktion: JumperXl

  •