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Singles, Alben und Compilation

 

 

Cosmic Gate mit den Zeichen der Zeit

Vom 6. Mai 2009.

Cosmic Gate - Sign Of The TimesZehn Jahre hat das Deejay-Gespann Bossems und Chagall alias Cosmic Gate bereits auf dem Buckel. Das vierte Album „Signs Of Times“ beweist wieder einmal, dass die beiden auch nach dieser Zeit lange nicht müde geworden sind. Ist die Qualität der Lieder trotzdem gleich geblieben oder gehen die Ideen so langsam aus?
 
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„Signs Of Times“ (dt. Zeichen der Zeit) ist das nunmehr vierte Album von Cosmic Gate und erschien am 27. März 2009 beim Label Black Hole Recordings. Das 13 Titel starke Werk glänzt dabei durchweg mit dem typischem Klang der beiden Deejays.

Die Platte beginnt drei Vocal Trance Songs. Auf bekannte Stimmen wird dabei besonders geachtet. Tiff Lacey singt den ersten Track „Open Your Heart“, dem sich „London Rain“ mit Sänger Jan Loechel anschließt. Nach „Flatline“, gesungen von Kyler England, folgt mit „Signs Of Times“ das erste Instrumentalstück, das gleichzeitig der Titeltrack des Albums ist.

Aruna singt mit „Under Your Spell“ dann eine sanfte Ballade aus dem Breakbeat-Genre. „Not Enough Time“ ist der sechste Song der Platte. Die schon viel eher erschienene Single zeigt sich sehr melodisch und tragend durch seine Flächenmelodien. „F.A.V.“ und „Trip To P.D.“ schließen sich an. Beide Instrumentalstücke erinnern dabei an frühe Zeiten von Cosmic Gate („Exploration Of Space“ beispielsweise).

Eine außergewöhnliche musikalische Mischung aus angehauchtem Rock und Trance ist „Only Time“. Tommy Clint leiht dem Titel seine Stimme und macht das Stück zu einem Song, der eher untypisch im Repertoire des Deejay-Projektes ist.

Cosmic Gate feat. Tommy Clint – Only Time (2009)

Das Album bietet aber nicht nur reinen Trance oder Breakbeat. Eine Mischung aus Trance und Tech-Trance gibt es mit „Arctic Sunset“ und „Body Of Conflict“ auf die Ohren. Letzterer wird durch die weibliche Gesangsstimme von Denise Rivera unterstützt. „Whatever“ reiht sich nahtlos in dieses Genre ein und besticht durch ein melodisch eingängiges Break. Den Abschluss bildet die Tranceballade „Seize The Day“, die gesanglich erneut von Jan Loechel zum Besten gegeben wird.

Alles in allem ist „Sign Of The Times“ ein richtig gelungenes Album. Abgesehen von den Tech-Trance-Einlagen die die Platte zu bieten hat, geht jeder Song durch seinen Wiedererkennungswert hervor. Mit gutem Gewissen kann ich diesem Album 4 von 5 möglichen Bewertungspunkten geben.

Übrigens: wer glaubt, den Namen Jan Loechel schon mal irgendwo gehört zu haben, der irrt nicht. Unter anderem arbeitete der aus Münster stammende Sänger und Songschreiber bereits mit ATB, Rank1 und CJ Stone zusammen.



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Redaktion: Suleymann

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