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Singles, Alben und Compilation

 

 

Ruben de Ronde – Grands Boulevards

Vom 16. November 2009.

Ruben de Ronde - Grands Boulevards„Grands Boulevards“ nennt sich die aktuelle Singleveröffentlichung von Ruben de Ronde, die seit dem 2.11.2009 im Online-Plattenregal bei beatport.com zum Kauf bereit steht. Zusätzlich zum Original sind die beiden Remixversionen von Emmanuel B. und Taras van de Voorde erhältlich. Diese Tracks decken die musikalischen Bedürfnisse nach progressiver House- und Trancemusik ab und kommen nun genauer unter die Lupe.


„Grands Boulevards“ oder zu Deutsch die großen Boulevards hören sich vom Namen her sehr sommerlich an, hat aber mit einem vergleichbaren Tracktitel à la „Sunset Boulevard“ von Ales M.O.R.P.H. wenig gemein. Vielmehr geht es in die Richtung progressiver House mit rauen Elektroklängen und einem gigantischen Höhepunkt, der das gewisse schwebende oder „sich selbst“-vergessene Gefühl beim Partygast erzeugen soll – also genau das Richtige für die tanzende Menge in einem niederländischen Club.

Ruben de Ronde – Grands Boulevards (Original Mix) Progressive House

Leicht modifiziert klingen dagegen die beiden Songabwandlungen von Emmanuel B. und Taras van de Voorde. Beide Remixer krempeln die originale Version nicht komplett um, sondern verändern hauptsächlich das musikalische Erscheinungsbild. Emmanuel B. drückt „Grands Boulevards“ eher in die Richtung Trance, obwohl einiges an Housemusik im Grundcharakter nicht verloren geht. Dagegen packt die niederländische Deejane Taras van de Voorde diese Lied mit weiteren herb schroffen Tönen der Sparte Tech House voll und stutzt den den Songhöhepunkt komplett herunter.

Jedenfalls finde ich, dass die Remixe die Klasse und Wirkung des Originals nicht erreichen. Ein Ruben de Ronde bleibt ein Ruben de Ronde. Und nicht grundlos wird er als einer der Deejays gehandelt, der den Sound von Holland prägte. Egal ob es dabei um die Richtungen (progressive) House oder Trance geht.

Mit seinen Sounds schafft er es immer wieder einen soliden Clubsound zu kreieren. Beispiele dafür sind seine Songs „Sunchaser“ (2008), „Natural“ (2008) oder „Sunny Day in Paris“ (2008). Zusätzlich hat der niederländische Deejay noch ein besonderes Händchen für das Remixen. Eine hörenswerte Empfehlung sind „Arena“ (2008) von W&W, „Mr White“ (2007 & 2009) von Markus Schössow oder „Back To Essence“ (2008) von Push.

Egal wie wandlungsfähig seine Musik ist. Ruben de Ronde versucht stets etwas Tanzfähiges mit dem gewissen Trancegefühl zu vereinen. Und genau das gefällt mir.

Redaktion: JumperXl

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