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Singles, Alben und Compilation

 

 

Schiller macht uns „Atemlos“

Vom 24. Mai 2010.

Schiller macht uns „Atemlos“Christopher von Deylen alias Schiller hat sein neustes Album “Atemlos” am 12. März dieses Jahres veröffentlicht. Dieses Studioalbum ist eine umfassende Sammlung seiner Tracks aus den Richtungen feinfühliger Trancemusik, elektronsicher Tanzmusik sowie Downtempo im stilvollen Klangambiente. Zum Album tourt Schiller quer durch Deutschland und noch weiter.


Schillers Musik ist anders, unbeschreiblich, weltfremd, wunderschön. Mit seinem 6. Studioalbum hat sich der Meister der verträumten Musik selbst übertroffen. Eine Massage für den Geist und die Ohren, ohne jeden Zweifel.

Schiller – Atemlos – Album-Trailer (2010) Trance, Downtempo, Ambiente

Christopher von Deylen strotzt zurzeit nur so vor Ideen. Gleich 29 Sahnestücke (Super Deluxe Edition) verpackte er auf „Atemlos“. Auch diesmal war der sympathische Mitbegründer und Kopf des Musikprojekts Schiller wieder auf Reisen um Inspirationen für sein neues Album zu sammeln, zum Beispiel in der Arktis, wo das Lied „Polarstern“ entstand.

Das Album ist das ruhigste bisher. Im Gegensatz zu anderen Alben wie “Weltreise” oder “Sehnsucht” wagt es kaum ein Lied schnell oder laut zu werden. Alles sehr rhythmisch und fast schon monoton. Es sind kaum Höhepunkte herauszuhören, was aber nicht daran liegt, dass es keine gibt; vielmehr ist das Niveau aller Stücke so hoch, dass es nicht auffällt.

Anders als bei seinen bisherigen Platten sind die Lieder nicht mehr miteinander verbunden. Es ist keine fließende Geschichte mehr, sondern eher Sprünge zwischen Wunschbrunnen der feinfühligen Musik. Mit „Unruhig Herz“, „Augenblick“ und „Moments“ werden wieder drei Gedichte eingebaut, unter anderem mit der Stimme von Anna Maria Mühe. Auch hier der Unterschied zu den vorherigen Alben „Sehnsucht“ oder „Tag und Nacht“: die Gastauftritte werden von in Deutschland eher unbekannten Künstlern aus aller Welt beigesteuert. So zum Beispiel Anggun (Indonesien, „Always You“) oder Mia Bergstroem (Schweden, „Playing With Madness“). Einzig Jaki Liebezeit, seinerzeit Schlagzeuger von der Krautrockband „CAN“, dürfte vielen ein Name sein.

Wer Schiller Live erleben will, kann dies zurzeit auf seiner Atemlos Tour durch Deutschland machen. Genauere Veranstaltungsinfos findet ihr unter der zum Album eingerichteten Webseite atemlos.tv – Tourdaten.

Mein Fazit: Schiller ist und bleibt die Kuschelrock unter den Elektroplatten.

Redaktion: Nugget

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