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Singles, Alben und Compilation

 

 

Ex Machina

Vom 24. April 2009.

Ex Machina CoverAuf der Suche nach guter Musik stieß ich im Plattenladen auf das Zweitwerk des Schweden Aril Brikha. Ein langatmiges und verträumtes Album, welches einen nicht zur Ruhe kommen lässt. Modern und doch irgendwie Oldschool, aber auf jeden Fall Geschmackssache.
 
 
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Unter “B – Diverse” fand ich letztens einen schon etwas älteren Ohrenschmaus: Aril Brikhas “Ex Machina” aus dem Jahre 2007. Es ist das zweite Album des aus dem Iran stammenden schwedischen Deejays und benötigt eine neue Schublade zwischen Detroit Techno und Tech House.

Das interessant aussehende Cover ließ mich die Scheibe probehören und ich wusste bei jedem Track, dass es der Stil ist, den ich mit Brikha verbinde: Hohes Tempo und hartes Hi-Hat, aber sanfte, sphärische Synthesizergesänge. Ja, man verirrt sich beim Hören einiger Tracks sogar in Richtung Altmeister Jean Michel Jarre.

Aril Brikha – Room 337 (2007)

Markant ist der Kontrast zwischen der schnellen Bassline und den langausgewalzten Synthieklängen, die teilweise nicht so richtig wieder verschwinden wollen. Dann ein abrupter Break, kurze Besinnung, und weiter geht die Achterbahn durch den Orbit. Die Stücke sind alle sehr lang, teilweise zu eintönig aber dann doch bis zum Ende hörenswert. Ich habe das Album jetzt schon oft durchgehört, die Titel auseinanderhalten kann ich aber bis heute nicht.

Der Stil Brikhas ist sicherlich sehr skandinavisch und auch etwas eigen, Parallelen zu Trentemøller und Prydz sind unüberhörbar. Die Scheibe ist irgendwie zu schnell zum Chillen und zu langsam zum Tanzen und dennoch glänzt sie extrem unikat in meiner erweiterten Plattensammlung.



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Redaktion: Flaco Verd

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