Baalsaal ist ein neuer Name für Anhänger des Minimal und Tech-House. Ein Berliner Label und ein Hamburger Club präsentieren über diesen minimale elektronische Musik auf hoher Qualitätsstufe. Das neuste Release kommt von Fritz Kalkbrenner.
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Wieder einmal hat es ein Berliner Label geschafft, ein Dutzend hochkarätige Künstler unter einem Namen zu vereinigen: Baalsaal heißt das Zauberwort und steht stellvertretend Veröffentlichungen von Chopstick & Johnjon, Tigerskin, Preocoop, Fritz Kalkbrenner, Heiko Laux, Hatikvah, Penner + Muder und dem Kollektiv Turmstraße. Der Name gehört gleichzeitig dem zugehörigen Hamburger Club auf der Reeperbahn, das gesamte Projekt ist sozusagen eine gelungene Hamburg-Berlin-Symbiose.
Das erste Release, Preocoops „Ohrwerk“, erschien im September 2007. Seitdem heißen die Stile, die dem Label zufolge die Emotionen transportieren sollen, Minimal und Tech-House.
Tigerskin – Miles High (2008) Electro
Das Symbol von Baalsaal ist seit jeher der Stier, alle bisher erschiehenen EP’s tragen sein Konterfei. Die elfte und aktuell neuste Scheibe aus diesem Hause produzierte kein Geringerer als Herr Fritz ‚Sky and Sand’ Kalkbrenner. Seine Wingman EP kommt mit drei schon fast lounge-artigen Titeln: „Was right been wrong“, „Wingman“ und „Blackmail“:
Fritz Kalkbrenner – Blackmail (2009) Electro
Freunde von geladenen Mikrorythmen sollten sich auf jeden Fall diesen Namen abspeichern: Baalsaal, hochkarätiger Minimal zum abschweifen, egal ob in Clubs und den heimischen vier Wänden.
Jetzt ist es offiziell! Das neugegründete Label namens Garuda kann im eigenen Trackkatalog seit dem 5. Mai 2009 die ersten Einträge vorweißen. Es sind die beiden Songs „Exposure“ und „Metropolis“ des Labelinhabers Gareth Emery. Das ist nicht alles, was das Musikprojekt zu bieten hat!
[spoiler]Ein guter Start für ein junges Label sind immer einschlagende Songs, die sich wie ein Lauffeuer in der Fangemeinde verbreiten. So verhält es sich gerade bei Garuda, dem Plattenlabel von Gareth Emery. Neben der großartigen Party zum Startschuss am 3. April dieses Jahres, bei der niemand geringeres als Ferry Corsten selbst dem Labelgründer an diesem Abend in Manchester zur Seite stand, veröffentlichte der Brite zwei geniale Tracks – erst „Exposure“ und nun „Metropolis“.
Gareth Emery – Metropolis (2009)
Nachdem ich schon positiv über „Exposure“ in unserem Betrag „Neue Single, neues Label, neues von Gareth Emery“ berichtete, kann ich diese bei „Metropolis“ nur wiederholen. Ein guter Song, der mir auf Anhieb ohne Wenn und Aber gefällt.
Doch mit Garuda ist noch mehr geplant! Neben dem allgemeinen Aufgabenfeld eines Labels möchte Gareth Emery etwas Neues wagen. Sein Ziel ist es zusätzlich eine wohlbekannte Marke für Veranstaltungen im großen Maßstab wie beispielsweise die Geburtstagsveranstaltung von ASOT 400 zu etablieren.
Schon für den 14. August 2009 laufen die Planungen für die Generalprobe mit Above and Beyond, Fergie, Luke Spencer and Matt Nash sowie Gareth Emery mit Unterstützung von Adam Flexer auf Hochtouren. Die ganze Festlichkeit soll erneut im Sankeys (Manchester) steigen, da es mindestens 1.300 Partyhungrige aufnehmen kann und stets eine unbeschreibliche Stimmung herrscht. Schaut euch zum Abschluss gleich dazu noch die folgenden Ausschnitte an:
Garuda launch at Sankeys with Ferry Corsten and Gareth Emery
Wenn ein Label das technoide Berlin widerspiegelt, dann bpitch control. Ellen Allien hat über zwölf Jahre ein Künstlernetzwerk aufgebaut, welches aus der deutschen Technoszene nicht mehr wegzudenken ist. Dieses Jahr wird die 200ste Platte aus diesem Hause erscheinen.
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Ellen Allien trägt mit ihrem Namen und ihrem Label bpitch control die Berliner Art elektronischer Musik nach außen, bis nach Tokio und San Francisco. Kein Wunder, fast jeder große Berliner Deejay hat schon auf bpitch control veröffentlicht und sei es nur auf einer der zahlreichen Remixscheiben der Labelartists.
Ellen Allien & Apparat – Way Out (2006)
Paul Kalkbrenner, Sascha Funke, Modeselektor, Ellen Allien & Apparat sind zweifellos die Aushängeschilder des Geschäfts. Doch gerade der Zusammenhalt unter allen Künstlern durch gemeinsame Auftritte und Releasepartys macht einen professionellen und doch nicht allzu kommerziellen Eindruck. Die Musik und der Lifestyle werden so zu einer Art gemeinschaftlicher Sammelbegriff „Techno made in Berlin“ wobei das Werk des Einzelnen nicht unberücksichtigt bleiben soll. Dem Label zufolge sollen die eigenen Vorstellungen der Künstler über den Sound zum “Spiegel der Stadt Berlin” werden.
Sehenswert ist die Labelwebsite von bpitchcontrol mit den Discographien beziehungsweise den anstehenden Shows der einzelnen Künstler und dem inzwischen weit ausgedehnten Angebot des Onlineshops.
Armada Music (kurz Armada) ist in Europa eines der größten Labels und bietet vielen Deejays eine Anlaufstelle ihre Musik in einem breiten Spektrum von Musikbegeisterten zu präsentieren. Mit 21 Sublabels und knapp 1.500 Veröffentlichungen schaut Armada nach fünf Jahren harter Arbeit mit einem positiven Blick nach vorn. Das Doppel-CD-Album „Armada – Best Of 5 Year“ rundet diesen Anlass passend ab.
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Erklingt der Name des aus den Niederlanden stammenden Labels „Armada“, so verbindet der Musikliebhaber diesen als Synonym mit elektronischer Musik, besonders die Richtungen Trance und House. Damals zur Gründung, vor fünf Jahren, sah das noch anders aus. Die drei Gründer und Namensgeber Armin van Buuren, Maykel Piron und David Lewis träumten einen Traum. Ein Traum von einem weltweit erfolgreichen Label.
Eine Maxime, die sich die drei Väter setzten war, dass sie qualitativ hochwertige Dancemusik fördern und veröffentlichen wollen. Maykel Piron sagte einmal: „ … If it`s Trance or House; if we love it, we have the opportunity to release it.”. Und mit dieser Erfolgsformel sollten sie Recht behalten.
In die Familie des Amsterdamer Labels reihten sich schnell weitere talentierte Deejays wie zum Beispiel Glenn Morrison und Dash Berlin ein und natürlich auch ältere Turntablehasen wie Markus Schulz, Max Graham, DJ Shah und sehr viele mehr ein.
Über die Jahre hinweg entwickelte sich Armada mit harter Arbeit und Engagement zu dem, was sich die Gründer erträumt hatten. Zur Labelgemeinschaft zählen heute 21 Sublabels mit zirka 1.500 Song- und Plattenveröffentlichungen. Doch auf den Loorbeeren wird sich jetzt, sprichwörtlich gesagt, nicht ausgeruht. Das große Musikarchiv wurde noch einmal nach den besten Songs für ein Doppel-CD-Album durchwühlt.
Das Ergebnis heißt „Armada – Best Of 5 Years” und stellt mit seinen sage und schreibe 67 Tracks eine wirklich umfassende und kunterbunte Zusammenstellung dar. Neben Armin van Buuren, Markus Schulz, Max Graham, Ronski Speed oder Andy Moor spielen die etwas weniger bekannten Plattenaufleger eine bedeutende Rolle. So sind unter anderen Leon Bolier, Marcus Schüssow, W&W, Pulser, Arctic Quest, Matthew Dekay und viele, viele mehr mit ihren besten Songs auf der Compilation zu finden. Die komplette Playliste könnt ihr am Ende des Artikels begutachten.
Stellvertretend habe ich euch das Video zum Song „The Sun’ll Shine“ von Ohmna herausgesucht. Die Wahl viel mir schwer. Es sind zu viele gute Songs. Genießt einfach das Video zum Song:
Ohmna – The Sun’ll Shine (Sunrise Mix) (2007)
Abschließend kann ich zur Doppel-CD nur sagen, dass die Idee, ein „Best Of“ von fünf Jahren harter Arbeit auf zwei Scheiben zu pressen, keine schlechte ist. Nur finde ich es wirklich nicht sinnvoll eine so große Anzahl auf biegen und brechen in einen Mix zu klatschen. Die gewählten Tracks sind wirkliche Kronjuwelen. Sehr respektabel spiegeln sie eine bunte Mischung der vergangenen fünf Jahre wieder. Doch leider werden sie nur kurz angekratzt und nie ausgespielt. Fast im Minutentakt folgt der Wechsel zum nächsten Lied. Der Hörgenuss leidet dadurch enorm! Aber wie soll das bei dieser Anzahl und 74 Minuten Fassungsvermögen auch anders sein? Oftmals ist weniger doch manchmal mehr! Eine Alternative wäre eine weitere CD gewesen.
Playliste vom Mixalbum:
CD1:
1. Cerf, Mitiska & Jaren – Light The Skies
2. The Doppler Effect – Beauty Hides In The Deep
3. Baggi Begovic & Bryan Dalton – Safe
4. Jose Amnesia feat Jennifer Rene – Louder
5. Supersub & Bas Thomas feat. Stanford – Get Down (Club Mix)
6. Glenn Morrison – No Sudden Moves
7. Harry Lemon – Demon Disco
8. Andy Moor – Halcyon
9. Zentribe feat. Linda Newman – I Just Love (Tom Belton Remix)
10. Markus Schulz & Departure with Gabriel & Dresden – Without You Near (Gabriel & Dresden Remix)
11. Origene – Sanctuary (Harry Lemon Remix)
12. Armin van Buuren – Rush Hour (No Intro Edit)
13. Roland Klinkenberg – Monday Groove
14. Sunlounger – White Sand (DJ Shah’s Original Mix)
15. Chakra – Love Shines Through (Danjo & Styles Remix)
16. Mark Otten – Tranquility
17. M.I.K.E. presents Fascinated – Totally Fascinated
18. Armin van Buuren – Shivers
19. Robert Nickson – Spiral
20. Markus Schulz feat. Dauby – Perfect (Agnelli & Nelson Remix)
21. The Blizzard – Kalopsia
22. Cern – Go Fly (Kerosine Mix)
23. Aly & Fila vs. FKN feat. Jahala – How Long?
24. Peter Martin presents Anthanasia – Perfect Wave
25. W&W – Mustang
26. Perry O’Neil – Wave Force
27. Interstate – I Found You
28. DJ Shah feat. Adrina Thorpe – Who Will Find Me
29. Max Graham – Carbine
30. Ridgewalkers feat. El – Find (Andy Moore Remix)
31. Simon & Shaker vs. Groove Garcia – Soultech! (Simon & Shaker Remix)
32. Luke Chable presents Quest – Skyline Road
33. Hidden Logic presents Luminary – Wasting (Andy Moor Remix)
34. Mischa Daniëls – Run Away
CD2
1. Mischa Daniëls – Take Me Higher
2. Dean Coleman feat. Janis Leahy – Shoudda Been There
3. Franky Rizardo – Funky Noise
4. Stephanie B – Sweetest Taboo (StoneBridge Future Retro Mix)
5. Matthew Dekay – Clearing The Mind
6. Ohmna – The Sun ‘ll Shine (Sunrise Mix)
7. Capstar – Do It Easy
8. Orjan Nilsen – La Guitarra
9. Simon & Shaker – Zero
10. Marnix & Mustafa – Time 2 Get Funky
11. Sunlounger feat. Zara – Crawling
12. Ronski Speed vs. Rex Mundi – The Perspective Space (Markus Schulz Mash Up)
13. Andrew Bennett & Rico Soarez feat. Jenry – Light Of Hope
14. DJ Remy & Roland Klinkenberg – Till Ya Drop! 2007
15. Mike Foyle vs. Signalrunners – Love Theme Dusk (Mike’s Broken Record Mix) Written and produced by Mike Foyle, Alan Nimmo, Dave Schonauer & Andrew Bayer
16. Albert Vorne – Formentera What (Gareth Emery Remix)
17. Arksun – Arisen
18. Pulser – My Religion
19. John O’Callaghan feat. Audrey Gallagher – Big Sky
20. Sean Tyas presents Logistic – One More Night Out
21. M.I.K.E. – Strange World 2006 (M.I.K.E. Rework 2006)
22. Neal Scarborough – Madagascar
23. Arctic Quest – Renaissance
24. Masters & Nickson – Out There (5th Dimension)
25. Armin van Buuren & Dj Shah feat. Chris Jones – Going Wrong
26. Signum – Harmonic
27. EnMass – CQ (Seek You)
28. Signum feat. Anita Kelsey – Come Around Again (Vocal Extended)
29. Fragile – Inertia (Armin van Buuren Remix)
30. Dash Berlin – Till The Sky Falls Down (Vocal Mix)
31. Leon Bolier feat. Elsa Hill – No Need To Come Back (Vocal Mix)
32. Marcus Schössow – Mr White (Ruben de Ronde Remix)
33. Synergy – Hello Strings
Das britische Label AVA Recordings (kurz AVA) von Andy Moor schließt sich der größten Familie von Armada Music an. Gemeinsam wollen die beiden Labels den Vormarsch der elektronischen Musik, die sie verbindet, vorantreiben. AVA zählt dabei mit zu einer der Schlüsselfiguren.
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Das aus den Niederlanden kommende Label Armada Music ist bekannt dafür, dass es für die feinste elektronische Musik steht. Armin van Buuren ist für dieses Label mit einer der Hauptprotagonisten. Doch jetzt schauen sie sich auch auf den britischen Musikmarkt um und holen sich AVA Recordings, als tatkräftige Unterstützung, an ihre Seite.
AVA ist keine Neugründung. Andy Moor gründete dieses Label schon Anfang 2006 und unterstütz unter anderem Joonas Hahmo, David West, Steve May und viele mehr.
Andy Moor ist selber über die professionelle Herangehensweise von Armada überrascht und glaubt, dass AVA für die Zusammenarbeit mit diesem Riesen bereit ist. Er ist sich sicher, dass diese „Allianz“ der elektronischen Musik qualitativ wohl tun wird. (Quelle: AVA bei Armada)
Das Berliner Label “Stil vor Talent” feiert seinen dritten Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums produzierte der Vater des Labels, Oliver Koletzki, eine Compilation mit alten Klassikern und exklusiven Neuerscheinungen. Ein eigenes akustisches Geburtstagsgeschenk an alle, die frischen Minimalsound zu schätzen wissen.
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Im Oktober 2005 gründete Oliver Koletzki sein eigenes Elektro Label. Der Wunsch, eine unabhängige Plattform für ihn und seine befreundeten Künstler zu schaffen, nahm grundlegend Gestalt an. Natürlich machte es ihm der Hype um sein damaliges Release “Mückenschwarm” besonders einfach, sich vom Label Cocoon zu trennen und zu versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen. Ziemlich zeitig begegnete er seinem heutigen Co-Produzenten, dem Wiener Deejay Florian Meindl.
Koletzki & Meindl – Liveset (2008)
Künstler, die auf Stil vor Talent produzieren kommen im Allgemeinen aus der Minimal- und Elektroszene. Zu ihnen zählen Kai Kurve, Lützenkirchen und Lexy im Alleingang. Aber auch Julie Holz, die eher Synthiepop verbreitet, macht mit Stil vor Talent gemeinsame Sache.
Die Jubiläums Compilation “What We Did & What We Do” wartet mit zwei prallgefüllten Platten auf, die eine belegt mit den Klassikern der vergangenen drei Jahre, die andere garniert mit neuen, teils exklusiven Produktionen. Beide hervorragend abgemischt von den Herren des Labels, Koletzki und Meindl.
Format B – Jawohl
Inzwischen findet sich sogar eine eigene Modelinie im Stil vor Talent Angebot. Berliner Motive auf Shirts und anderen Textilien sollen den Lifestyle des Labels visuell nach außen tragen. Überhaupt drückt dieses bescheidene Label Unabhängigkeit und Experimentierfreudigkeit aus.
Wir von electronic-base.de wünschen den Herren weiterhin frohes Schaffen und das gewohnte Feingefühl bei der Künstlerwahl. Weiter so!