Die Single „Coma Aid“ vom niederländischen Deejay Marco Verkuijlen alias Marco V rumpelt seit Längerem über die Turntables. Bei seinem eigenen Label In Charge erschien dieser Song schon am 28. Oktober dieses Jahres und spiegelt eine Hommage an einen Klassiker aus den tiefsten 80er Synthie-Pop-Jahren wieder!
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Ein alter Deejay-Hase wollte es sich wieder einmal beweisen. Marco V steigt ins Musikarchiv hinunter, findet aus der Synthie-Pop-Richtung der großartigen 80er Jahre einen Hit und möbelt ihn komplett neu auf. Das Ergbenis ist sein Song „Coma Aid“, der auch vom Namen nicht nur eine Anspielung auf das Original ist. Als Grundlage diente „Cambodia“ von Kim Wilde aus dem Jahre 1981.
Doch hört euch gleich die völlig andere Version von Marco V an:
Marco V – Coma Aid (Original Mix) (2008)
Diese Neuinterpretation ist weder eine billige Kopie noch eine langweilige Nachahmung eines alten Hits der Vergangenheit. Ein wummernder Bass, welche von mechanischen Effektklängen umgeben ist. Rau und kantig, wie eine Maschine im Industriebetrieb. Kurz um Tech Trance, auch wenn ich mir jetzt Feinde für diesen Begriffe mache. Die Abwechslung zu diesen kantigen, fast schroffen Elementen bilden die weichen und ausgedehnten Flächeneffekte. Schließlich setzt die ohrwurmklingende Melodie von “Cambodia” nach einem angemessenem Vorspiel ein. Da sie nicht im Vordergrund steht oder den Hauptteil des Songs trägt, ist sie viel mehr als Ergänzung zu sehen, die diesem Track den letzten Kick gibt.
Viele Freunde und Kollegen von Marco V lieben diesen Song. So meine Sander van Doorn im übertragenden Sinn, dass diese Bombe sehr erfolgreich werden wird und dem auch Mark Norman nichts weiter anfügen kann. Diese kleine Kommentarrunde schließt Andy Moor mit treffenden Worten: „WICKED TRACK“ ab. Mir geht es auf alle Fälle genauso. Ich mag diesen Song.
Weitere Informationen:
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